Neue Berichte

Turbulenter Saisonabschluss in Strausberg

Alle zwei Jahre ist es wieder so weit: Die größten Fußballexperten treffen sich - bunt behängt mit allerlei schwarz-rot-gelben Karnevalsartikeln. Ob eine Hawaii-Kette, die Perücke oder einfach nur ein Fähnchen am Auto - alle sind im Fußballfieber. Und alle haben sie das Wichtigste übersehen, denn am heutigen Sonntag gibt es nur ein Spiel, das wirklich wichtig ist. Ein Spiel, auf das man sich die gesamte Saison über freuen kann und was sogar jedes Jahr stattfindet. Ihr wisst es nicht? Die Rede ist vom legendären letzten Auswärtsspiel der jungen Götter, welches in diesem Jahr in Strausberg bei Berlin ausgetragen wird.
Wie in jedem Jahr werden wieder hunderte Hanseaten zum Spiel erwartet, um ihre Mannschaft auf der letzten Fahrt der Spielzeit zu begleiten. Meistens ist es ein feucht-fröhliches Ereignis, um die abgelaufene Saison noch einmal anständig ausklingen zu lassen, bevor man sich für einige Wochen in die Sommerpause veranschiedet. Mehr...

Hey das geht ab...

wir feiern die ganze Nacht! Tönt es nach 90 Minuten nicht nur aus den Lautsprechern, sondern auch von den Rängen durch das Bruchwegstadion. Was für ein Tag... bei etwa 40 Grad im Schatten kann nach 90 Minuten endlich aufgeatmet werden: der Klassenerhalt ist gesichert. Mannschaft und Fans sieht man die Erleichterung an, hätte doch mit diesem Ergebnis keiner gerechnet.
Eigentlich sollte endlich mal wieder WET gefahren werden, aber die Interessenten wurden von Tag zu Tag weniger und am Ende hätte ich den Zug alleine betreten können. Aber glücklicherweise gibt es etwas, was noch ein Stückchen besser ist, als WET: mit dem Güstrower Chaotenhaufen Bus fahren. Der vorangegangene Herrentag hatte wohl den einen oder anderen entkräftet, sodass spontan umgesattelt werden konnte. So ging es bereits am späten Freitag Abend auf die Reise. Fast enttäuscht muss zur Kenntnis genommen werden, dass wir heute keinen legendären polnischen Bus bekommen haben, wie im letzten Jahr nach Großaspach - dafür aber zwei polnische Busfahrer! Mehr...

Charlottenburg: Biermangel überschattet Oberliga-Partie

Endlich ist wieder 1. Mai! Die Schlagzeilen über Ausschreitungen erschüttern Europa. In den letzten Jahren gab es in Berlin immer wieder Probleme, wenn die einheimischen Vereine die Versorgung der Gästefans unterschätzten.
Auch heute werden wieder einige Schlachtenbummler in Berlin erwartet, wo heute womöglich das größten Ereignis ansteht, welches Charlottenburg die letzten Jahre erleben durfte. Niemand geringerer als die jungen Götter geben sich die Ehre, als Spitzenreiter der Oberliga bei der CFC Hertha aufzuspielen. Die Polizei in ganz Berlin ist bereits in Alarmbereitschaft, denn man fürchtet die fanatischen Anhänger in blau und weiß. Ob das Spiel die Gemüter zusätzlich erhitzen wird? Mehr...

Von Niederschlägen in Würzburg

Eigentlich wollten wir das Spiel in Würzburg mal wieder mit einer kleinen Tour ins östliche Ausland verbinden, aber irgendwie fanden sich weder motivierte Mitfahrer in ausreichender Zahl noch passende Spiele für eine Tour mit Bus, Zug und Flieger. Am Ende stand lediglich eine Transporterbesatzung, die nach langem hin und her zwei Tage vor dem Spiel irgendwie doch noch den dazu passenden Transporter finden konnte.
Schließlich geht es bereits mitten in der Nacht auf die Autobahn, denn wenn man schon nach Bayern fährt, dann kann man sich wenigstens vor dem Spiel eine ordentliche Portion Kässpätzle schmecken lassen. Mit dem Wasserhäusle am Stadion vom Würzburger FV hatten wir eine passende Lokalität gefunden - so dachten wir zumindest. Bei strömendem Regen war der Biergarten nicht besonders einladend, sodass wir uns drinnen einen Tisch suchten. Erste Zweifel beschlichen mich bei dem unpassenden Akzent der Kellnerin und spätestens der Blick in die Karte verriet, dass wir heute keine Kässpätzle bekommen würden. Inzwischen ist aus der Gaststätte ein Grieche geworden und so müssen wir stattdessen mit Souvlaki und Tzatziki vorlieb nehmen - leider bei weitem nicht so gut wie vor wenigen Wochen beim Imbiss in Athen... Mehr...

Ein Sieg für die Schokomilch

Nach dem ersten Spieltag der Freizeitliga überschlagen sich die Ereignisse: Traktor Tarnow hat einen Spieler ausgestellt, der noch aktiv spielt und somit grob gegen die Regeln verstoßen, was den Ausschluss der Mannschaft aus der Wertung sowie lebenslanges Freizeitligaverbot für den Spieler bedeutet. Für die Kickerz dagegen geht die rote Karte von Wiendorf mit nur einem Spiel Sperre glimpflich aus. Schließlich ist der heute zum ersten Heimspiel gesperrte Spieler längst auf dem Weg nach Würzburg, um mit Hansa morgen drei Punkte einzufahren. Mehr...

Saisonauftakt in Wiendorf

Nach vielen Wochen des Wartens startet endlich die heiß ersehnte neue Saison der obersten Freizeitliga. Jeden Freitag werden sich die 10 Mannschaften nun wieder duellieren, um die Beste unter sich zu finden. Völlig ohne den unnötigen Schnickschnack im Profifußball konzentriert man sich hier noch auf das Wesentliche: Zwei Mannschaften, ein Sportplatz, eine Hand voll treuer Fänz sowie Bier und Bratwurst.
Heute geht es für die Kickerz zum ersten Auswärtsspiel zum Wiendorfer SV. Für die Anreise verlässt man direkt hinter Rostock bereits wieder die Autobahn und kämpft sich über enge Straßen noch knapp 10 Kilometer über Land, bevor man Wiendorf erreicht. Hier gibt es eine Hauptstraße, ein paar Häuser und selbstverständlich einen Sportplatz. Neben dem Platz erspäht man auch gleich einen Grill, der dem leichten Nieselregen zum Trotz dennoch entfacht wurde. Mehr...

Danzig - Zwischen Seefahrt und Flutlicht

Voller Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende, wandert der Blick immer wieder auf die Uhr. Während einem durch den Kopf schwirrt, ob man wohl ohne Stau nach Berlin kommen oder ob mit dem Parkplatz alles klappen würde? Tatsächlich geht alles gut und wir stehen pünktlichst am Gate 32A, als der rote Bus einfährt. Jetzt liegen etwa 9 Stunden Busfahrt vor uns, die nach einem "Gute-Nacht-Bierchen" größtenteils schlafend verbracht werden können. Gegen halb 6 erreichen wir dann Danzig, wo man sich zunächst auf der Bahnhofstoilette etwas frisch machen kann - gut das noch ein paar Zlotys von der letzten Tour übrig geblieben sind... Anschließend gibt es ein ausgiebiges Frühstück beim Bäcker, bevor wir endgültig bereit sind, in unseren Tag in der polnischen Hansestadt zu starten.
Ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt ermöglicht uns eine detaillierte Planung des Tages - ohne straffes Programm kann man die wichtigsten kulturellen Eindrücke an einem Tag kaum sammeln. Zunächst erklimmen wir den Turm der ältesten Backsteinkirche der Welt - bei 409 Stufen schon ein ordentliches Frühsportprogramm, welches mit einer wunderschönen Aussicht belohnt wird. Anschließend widmen wir uns den Souveniers und einem ersten Bier im Hard Rock Cafe, womit bereits um 11 das halbe Programm abgearbeitet ist. Mehr...

Besuch bei der einzig wahren SGD

Es gibt Dinge, die muss man einfach getan haben. Wie oft bin ich wie selbstverständlich gefragt worden, ob ich schon einmal die Paulshöhe - die Heimat der SG Dynamo Schwerin - besucht habe? Mit der Zeit wurde es beinahe peinlich, diese Frage immer wieder verneinen zu müssen. Was liegt da also näher, als einen der elendig vielen Hansafreien Sonntage dafür zu nutzen, diesen Misstand ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen.
So geht es für uns gegen Mittag auf die A20 und mit Vollspeed in die Landeshauptstadt, da wir selbstverständlich wieder einmal sportlich spät unterwegs sind und der Anpfiff leicht in Gefahr schwebt ohne uns stattzufinden. Zu allem Überfluss ist die A14 heute ungewöhnlich voll - ganze 21 Autos müssen auf etwa 35 Kilometern überholt werden, wovon mindestens drei vorher selbst noch einmal dringend überholen müssen.
Dennoch erreichen wir fünf Minuten vor der Zeit den Ort des Geschehens und können uns neben den ganzen anderen Halteverbotsparkern auf der nahegelegenen Wiese einreihen. Für 2€ gibt es dann noch eine schicke kleine Eintrittskarte, bevor wir erleichtert durchatmen dürfen. Beide Mannschaften sind bereits auf dem Platz, aber haben freundlicherweise nicht ohne uns angefangen. Mehr...

Sonntagsausflug nach Dummerstorf

Was gibt es schöneres, als nach einer richtig geilen Auswärtsfahrt einfach mal auszuschlafen? Alle Rollos runter und einfach mal richtig entspannt in den Sonntag starten. Irgendwann stellt man sich dann aber langsam die Frage, wie man den Sonntag noch sinnvoll gestalten kann. Schnell ist klar, ein neuer Ground muss her. Die passende Partie und eine Begleitung sind schnell gefunden und so geht es wenig später mit dem Auto in den Nachbarort.
Brauchst du ein Navi? Bis Dummerstorf finde ich mich und da gibts doch nur zwei Straßen.. Gut vielleicht waren es doch ein paar mehr, sodass am Ende doch GoogleMaps herhalten musste, um den Sportplatz zu finden. Das man den wichtigsten Punkt im Dorf auch nicht einfach mal ausschildern kann? Mehr...

Und ihr wollt 2. Liga sein?

Nachdem mir der Besuch in Magdeburg prüfungsbedingt verwehrt blieb, steht mit Dresden endlich wieder eine Sonderzugfahrt auf dem Programm. So eine Kneipe auf Rädern ist und bleibt das optimale Anreisemittel, welches in letzter Zeit viel zu selten genutzt werden konnte. Im Vorfeld gab es allerdings auch einen Dämpfer, denn die Sachsen nehmen die Medienrichtlinien ganz genau und so besteht für eine kleine Seite wie diese keine Möglichkeit, eine Akkreditierung zu erhalten. Das heißt in der Konsequenz, ihr dürft auf schöne Bilder der Partie verzichten, während ich mich ganz dem eigentlichen Fandasein widmen kann. Positiv bleibt anzumerken, dass diesmal kein Theater um das Kartenkontingent nötig war - die Herrschaften lernen dazu.
Gut gelaunt verlassen wir also am frühen Morgen unsere Hansestadt und die wenigen Stunden bis zur Ankunft in Sachsen vergehen wie im Flug. Bei dem unschlagbaren Angebot von einer Stiege Slots für 20€, zwei Stiegen für 40€ und drei Stiegen für sagenhafte 60€ plus eine Dose gratis, kann wohl kaum einer widerstehen. Für den weiten Weg zum Stadion dürfen wir den Komfort eines Shuttlebusses in Anspruch nehmen - Gastfreundschaft wird in Sachsen eben noch groß geschrieben und ein Fußmarsch wäre wahrlich eine unverhältnismäßige Zumutung gewesen. Mehr...

Bundesligaausflug mit Hindernissen

Mit gemischten Gefühlen geht es für mich am Mittwoch Mittag auf die Autobahn gen Ruhrpott. Es steht mit den Prüfungen das Pflichtprogramm an, aber mit dem Besuch in Gladbach auch ein netter Programmpunkt zum Ausgleich. Ärgerlich dagegen ist, dass ich dafür das dritte Spiel der englische Woche verpassen muss - ausgerechnet die Partie in Magdeburg fällt ins Wasser, da ich bis 14 Uhr in der Prüfung sitze. Etwas leichter machen es die vergangenen beiden Siege, die zumindest in der Tabelle für ein kleines bisschen Luft sorgen - Balsam für die geschundenen Nerven und ein guter Einstieg für mein Auswärtsspiel im Pott.
Eigentlich gilt es heute nur 600km entspannt zurückzulegen und ein wenig Bundesligaluft zu schnuppern. Das Wetter meint es heute aber nicht besonders gut und bei strömendem Regen muss man manchmal doch ein kleines bisschen vom Gas gehen. Irgendetwas weht mir dann vorne was gegen das Auto, aber was genau ließ sich dank Wetter und Geschwindigkeit nicht erkennen. In Bremen gibt es dann bei einem Tankstop die böse Überraschung - meine Blinkerabdeckung hat sich selbstständig gemacht und vorne klafft ein kleines Loch im Scheinwerfer. Ganz klasse... Nach einer Stunde in der Werkstatt konnte dann aber auch so schnell kein Ersatzteil aufgefunden werden und so geht es eben ohne Blinker weiter. Darf man eben nicht so häufig die Spur wechseln und ich fühle mich links eh wohler... Richtig geil wird es dann, als vor mir die Warnblinklichter angehen und GoogleMaps mir urplötzlich erzählt, dass wohl mit bis zu zwei Stunden Verzögerung dank eines Unfalls zu rechnen wäre. Wo ich vor dem Spiel einchecken muss, ist zu diesem Zeitpunkt auch ungewiss, denn im Hotel hat man sich verplant und sucht jetzt fieberhaft nach einer Alternative. Das Spiel am Abend kann ich dann wohl vergessen... Mehr...

Auswärtssieg - ein wahres Drittliga-Märchen

Nach der kurzen Zeitreise in den Sommer sind wir zurück im kalten Deutschland, zurück im grauem Alltag und der Realität. Vor zwei Wochen gab es bereits einen kurzen Lichtblick im Abstiegskampf beim Sieg gegen Aalen, aber bereits am letzten Wochenende gegen Aue war davon nicht mehr viel zu sehen. Heute geht es also nach Cottbus. Mit nur einem Punkt Vorsprung stehen die Sorben genau da, wo wir hin wollen - über dem Strich.
Mit dem Auto geht es völlig entspannt am frühen Vormittag auf die Autobahn und nach nicht einmal vier Stunden erreichen wir das heutige Tagesziel. Auch bei der Anreise mit dem Auto kann man der Stadt irgendwie nicht wirklich etwas abgewinnen. Einzig der Park rings ums Stadion ist noch immer ganz nett. Schlappe 3€ dürfen wir lohnen, um auf dem Gästeparkplatz am Stadion zu parken und die Polizeipräsenz ist wie üblich gewaltig - aber zumindest verhältnismäßig passiv. Also nichts wie rein ins Drittliga-Vergnügen. Mehr...

Ein unerwartetes Wiedersehen

Nachdem der Sonntag voll und ganz dem Fußball gewidmet gewesen ist, soll der letzte Tag noch ein wenig kulturelle Eindrücke bieten. Was würde besser passen, als eine Stadionbesichtigung? Auf den Spuren von Olympia besuchen wir also das Panathinaiko-Stadion. Ganz aus Marmor und mit einem Fassungsvermögen von 68.000 Plätzen wirklich beeindruckend. Dank kostenlosem Audioguide gibt es noch ein paar Informationen am Rande, aber alleine die Aussicht ist den Besuch wert. Wisst ihr, warum das Stadion eigentlich Stadion heißt? In der Antike bezeichnete man die einheitliche Länge der Laufbahn in einer Arena als Stadion und irgendwann dann eben die Arena selbst.
Für uns Küstenkinder üblich zieht es uns danach Richtung Hafen, wo uns eine ordentliche Grillplatte erwartet. Noch ein Bier im Pub, wo um das Problem mit dem Rauchverbot zu umgehen als Aschenbecher eine Bierflasche und der Boden dienen. Üblich ist hier in Kneipen auch eine Kleinigkeit zu knabbern und ein Wasser zum Bier zu servieren - kostenlos im Gegensatz zu den Restaurants.
Anschließend müssen wir schon ziemlich hetzen und wieder einmal ein Taxi nehmen, um noch rechtzeitig am Stadion anzukommen. Wie die Zeit manchmal vergeht... Auf den letzten Drücker gibt's für 10€ eine Ticket und gleich die Frage der Polizistin am Einlass, welches Team wir supporten - Germany!! Frage in der Hektik falsch verstanden, aber die Antwort zählt um die eigentliche Kontrolle gepflegt zu streichen. Mehr...

Stimmungsvolles Derby am Abend

Mit der völlig überfüllten Metro geht es weiter zum zweiten Spiel des Tages. Bereits wenige Meter hinter der Metrostation sind die ersten Stände mit Schals, allerlei Kernen oder Suflaki aufgebaut. Dahinter ragt das alte Apostolos-Nikolaidis-Stadion empor. Die alten Mauern sind vollständig mit Graffitis bemalt und wirken schon viel einladender als der neue Klotz von Olympiakos.
Auf der Suche nach dem Fanshop, wo wir uns mit einer anderen deutschen Reisegruppe treffen wollen, die für uns Tickets für das bereits ausverkaufte Spiel hat, umrunden wir einmal das Stadion. Eine Polizeisperre stoppt jedoch den Rundgang und kein Fanshop weit und breit. Also fix den Treffpunkt geändert und das bunte Treiben beobachtet. Inzwischen kann ich auch mein Akkreditierungsproblem lösen und entdecke dabei dann tatsächlich den Fanshop, der sich direkt hinter der inzwischen verschwundenen Polizeisperre befindet. Etwa eine halbe Stunde vor Anpfiff halten wir dann auch unsere Tickets in den Händen und es kann rein gehen. Der Name auf dem personalisierten Ticket interessiert übrigens nicht. Mehr...

Mäßiger Auftakt in Griechenland

Kaum ein Jahr ist der erste Besuch in Griechenland her, da zieht es uns erneut in die griechische Hauptstadt. Anlass ist das Duell zwischen Panathinaikos und PAOK, doch zunächst steht ein Besuch bei Olympiakos an. Nachdem am Samstag die üblichen Sehenswürdigkeiten abgeklappert wurden und jeden Menge Suflaki verzehrt wurde, geht es am Sonntag Mittag nach Piraeus, wo zunächst für stolze 10€ eine Fancard und für den selben Preis Tickets erworben werden. Es genügt übrigens eine Fancard für zwei Tickets.
Statt direkt in stadionnähe ans Wasser zu gehen, erkunden wir den Fährhafen an der Endstation und den nahegelegenen Yachthafen, wo es zur Abwechslung mal Salat zum Mittag gibt - ebenfalls sehr zu empfehlen.
Am Stadion gibt es schließlich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen noch ein Bierchen, bevor es rein geht. Mehr...

Unsinkbar - 50 Jahre Hansa Rostock

Sicher werdet ihr euch wundern, nach einem Heimspiel von mir zu lesen. Ja ich habe meine Regel gebrochen und zum ersten Mal meine Kamera mit ins heimische Ostseestadion genommen - besondere Anlässe erlauben auch mal eine Ausnahme von der Regel.
50 Jahre durchkreuzt unsere stolze Kogge nun schon die unterschiedlichsten Gewässer. Schipperten wir früher auch mal in internationalem Gewässer, treibt uns der Wind heute durch die Untiefen der dritten Liga. Die Aussicht ist eher schlecht, die Umstände widrig und die Segel gerefft - kurz: wir haben schon bessere Zeiten erlebt. Aber das ist kein Grund, den Geburtstag unsere Kogge nicht gebührend zu feiern. Dazu gab es am Stadion ein ordentliches Geburstagsfeuerwerk und anschließend die dazugehörige Feier - ein Abend, der wohl nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Heute nun - zum ersten Heimspiel im neuen Lebensjahr - steht der zweite Teil der Feierlichkeiten an, eine würdige Geburstagschoreo für unser altehrwürdiges Flaggschiff. Mehr...

Ein Kölner Fußballfest

Das Kölner Südstadion ist hell erleuchtet und bei hochsommerlichen Temperaturen von 2°C kocht die Stimmung förmlich über. Trommeln, Klatschen und Gesänge sind im ganzen Viertel zu hören. Für den kleinen Verein im Schatten des großen 1. FC Köln ein besonderes Highlight, denn der glorreiche FC Hansa Rostock ist zu Gast. Was gibt es schöneres nach einer langen harten Winterpause mit Eis und Schnee, als ein anständiges Flutlichtspiel? Die Menge tobt und auch auf dem Platz geht es heiß her. Die Matrosen an Bord der Kogge geben alles, denn nach dem zweiwöchigen Türkeiurlaub sind alle wieder top fit und holen auch das letzte Bisschen aus sich raus. Mehr...

Ein eigentlich friedliches Fußballspiel

Letztes Wochenende ist etwas passiert, was so wohl keiner erwartet hatte: Wir haben tatsächlich nach 13 sieglosen Spielen mal wieder gewonnen. Dabei wurde mit der zweiten Mannschaft der Mainzer ein Gast aus dem oberen Tabellendrittel empfangen. Eintagsfliege oder doch ein gutes Vorzeichen für den heute anstehenden Besuch in Halle? Mit nur vier Punkten mehr auf dem Konto waren die Hallenser in den letzten Partien auch nicht besonders erfolgreich. Zudem erinnert man sich gerne an den Sieg im Februar, der im Abstiegskampf die Wende einleitete.
Anders als im Frühjahr wurde diesmal mit Transporter gefahren und so erreichten wir sehr zeitig den Gästeblock, wo es noch ungewohnt ruhig war. Damit das so bleibt, hat die Polizei für das heutige Spiel eine besondere Vorsichtsmaßnahme getroffen und alle Glascontainer auf dem Weg vom Bahnhof weggeräumt. Fraglich, warum ein einfaches Ausleeren nicht gereicht hat, wo doch in den letzten drei Jahren auch keine Flaschen geflogen sind? Mehr...

Vom Winter noch einmal verschont

Das Wetter hatte uns den Besuch bei Lok Leipzig am Freitag versaut, weshalb es am Sonntag erneut nach Leipzig ging. Der Morgen in Pilsen brachte uns den ersten Schnee und so ging es zunächst etwas langsamer zurück Richtung Deutschland. Das Wetter besserte sich aber dann zusehends und so erreichten wir zeitig die Grenze. Diesmal wurde wirklich auf einem Parkplatz kontrolliert, aber nach einem kritischen Blick der Polizistin durften wir ohne Verzögerung passieren. Unseren Mitfahrer, auf den in Dresden wieder die Arbeit wartete, konnten wir so pünktlich abliefern und bei Kaffee und heißer Schokolade die überschüssige Zeit totschlagen.
Auf den letzten Metern kurz vor Leipzig gab es dann einen ordentlichen Schneesturm, der uns die Laune etwas vermieste. Wollen wir uns das wirklich antun? Wir frieren uns tot! - Ach unter dem Dach wird es schon gehen, jetzt sind wir fast da.
Allen Befürchtungen zum Trotz strahlte uns in Leipzig dann aber die Sonne an und abgesehen von der Kälte könnte es doch ein angenehmes Spiel werden. Mehr...

Kleiner Ausflug nach Pilsen

Nachdem wir Erfurt verlassen hatten, ging es weiter ins geheiligte Klobasa-Land. Die Straßen waren erstaunlich leer und auch an der Grenze interessierte sich keiner für Ein- und Ausreisende. So erreichten wir ohne Zwischenfälle pünktlichst Pilsen. Dort gestaltete sich die Suche nach einem Geldautomaten noch etwas zeitraubender, aber am Ende waren alle mit Kronen eingedeckt und das Auto in Stadionnähe abgestellt.
Etwa eine halbe Stunde vor Anpfiff lächelte uns das Flutlicht bereits an und am Container vor dem Stadion ergatterten wir unsere Tickets für die Haupttribüne für umgerechnet 5,50€. Also nichts wie rein, denn so langsam war es Zeit fürs Abendbrot. Die Klobasa in Pilsen lässt sich durchaus sehen und wird zur Abwechslung mit Meerrettich serviert. Dafür hat sich die Anreise bereits gelohnt. Mehr...

Und täglich grüßt der Abstiegskampf...

Das Auswärtsspiel in Erfurt wollten wir für eine letzte kleine Tour im aktuellen Kalenderjahr nutzen. Deshalb ging es bereits am Freitag Mittag aus Rostock los, um am Abend in Leipzig das erste Spiel zu besuchen. Aufgrund des Regens die letzten Tage war das geplante Spiel von Lok verschoben worden, sodass wir stattdessen dem SSV Markranstädt einen Besuch abstatten wollte. Tatsächlich kamen wir ohne Stau durch und erreichten pünktlich die Kleinstadt. Leider war am Stadion alles dunkel und wir mussten feststellen, dass das Spiel ausfallen würde. Auch hier hatte das Wetter seine Spuren hinterlassen, sodass hier an diesem Wochenende nur ein Spiel ausgetragen werden könne und da hatte die zweite Mannschaft des Produkts den Vorzug erhalten. Somit blieb es bei einem gemütlichen Abend im Hotel. Mehr...

Vom Vesuv, der ewigen Stadt und der verfluchten Serie A

Der Ausflug nach Mailand hielt nicht unbedingt das, was wir uns versprochen hatten. Ob das gute Vorzeichen für das Spiel in Rom ein paar Tage später sind? Schließlich durfte man hier mit 65€ für ein Ticket noch einmal tiefer in die Tasche greifen. Bis jetzt definitiv das teuerste Ticket, was ich jemals erstanden habe.
Die letzten beiden Tage wurden hauptsächlich dem Vesuv und dem alten Pompei gewidmet. Auf den Vesuv kommt man aus Pompei für 2,70€ pro Strecke mit einem öffentlichen Bus, man sollte sich aber überlegen, ob man vorher wirklich etwas essen möchte. Der Fahrstil der Busfahrer erinnert etwas an Rennfahrer, nur dass der fahrbare Untersatz eben ein handelsüblicher Bus ist. Kurven werden einfach durch Hupen kurzfristig zur Einbahnstraße erklärt. Highlight war die Rückfahrt, auf welcher der Busfahrer einer deutschen Reisegruppe versprochen hatte, dass diese ihren Zug erwischen würde. Eine Kurve brachte den Busfahrer dann aus der Fassung: Ein Auto war schon halb um die Kurve rum und hatte das Hupen wohl zu spät gehört, rollte aber beim Anblick des Busses schleunigst den Berg wieder runter. Idiota! Idiota! - Fluchend und unter ständiger Betätigung der Hupe folgte ihm der Busfahrer, bis er hinter der S-Kurve vorbeifahren konnte. Ob die Reisegruppe ihren Zug schließlich erwischte, kann ich nicht sagen. Zumindest stiegen wir nur wenige Minuten nach der geplanten Abfahrtszeit auf dem Vesuv unten wieder aus. Natürlich ist auch der Anblick des Kraters mit hier und da kleinen aufsteigenden Nebelschwaden beeindruckend und jeden Schweißtropfen des Aufstiegs wert. Weniger beeindruckend waren die Überreste des alten Pompei - bei so vielen alten Säulen und Steinhaufen stumpft man irgendwann einfach ab. Mehr...

San Siro - Zum Teufel mit der Stimmung

Es ist endlich mal wieder Zeit für einen richtigen Urlaub. Die Flüge nach Barcelona sind gebucht und die Vorfreude ist groß. Mist, wir haben natürlich ausgerechnet das Wochenende erwischt, an dem die Mitgliederversammlung stattfinden soll. Seit wann ist die denn Anfang November?! Also alles auf Anfang - ein neuer Urlaubsplan muss her. Stockholm wird als heißer Kandidat gehandelt, aber auch Warschau hat eine gute Chance. Am Ende fällt die Entscheidung auf Italien - genauer Napoli und Rom.
Am Samstag geht es also mit dem Auto nach Berlin, von wo aus wir mit dem ICE nach Hannover weiter fahren. Im CNL gibts dann die erste böse Überraschung, denn in unserem reservierten Abteil hat sich eine nicht unbedingt gut richende Person eingefunden. Bei unserer Hamburger Nachbarin finden wir Asyl und können so zumindest noch ein paar Stunden schlafen. Durch die Schweiz geht es schließlich Sonntag Morgen weiter nach Mailand, wo unser erster Serie A-Besuch auf dem Plan steht. Natürlich hat unser letzter Zug Verspätung und so werden noch schnell die Reservierungen für die Weiterreise am nächsten Tag am Automaten gebucht und dann zum S-Bahnhof gesprintet. Keine Ahnung wo wir eigentlich hin müssen oder was für ein Ticket wir dafür brauchen. Schließlich stehen wir aber doch in unserer leicht verspäteten S-Bahn und haben wohl ein Seniorenticket gekauft. Egal - kontrolliert ja auch keiner. Mehr...

Regen, Stau und noch ein Unentschieden

Über die Geschehnisse der letzten Tage und Wochen ist sicherlich genug geschrieben worden. Nach dem ganzen Trubel und einem Heimspiel gegen Dynamo Dresden, was sicherlich nicht in bester Erinnerung bleibt, konnte man sich zumindest auf die Auswärtsfahrt nach Münster freuen. Endlich wieder Hansa mit der dazugehörigen Stimmung und dazu bei Flutlicht im Preußenstadion - einer der wenigen Perlen der dritten Liga.
Auf den letzten Drücker war dann auch die Autobesatzung vollständig und so geht es Freitag Mittag auf die Autobahn gen Westen. Ganze drei Stunden Puffer haben wir für Pausen und Stau eingeplant, da kann ja eigentlich nichts schief gehen. Bei herbstlichem Dauerregen und voller Autobahn blinken kurz vor Hamburg die ersten Warnblinklichter auf und zack stehen wir das erste mal im Stau. Noch nimmt man es mit Humor, schließlich liegen wir ja gut in der Zeit. Spätestens als wir um Bremen zum x-ten Mal im Stau stehen wird uns aber klar, dass es mit dem Anpfiff verdammt knapp werden wird. Schnell mal die Verkehrsmeldungen gecheckt und in der Tat wird es auch hinter Bremen nicht besser. Auch die kurze Freude über den kurzfristig um 15 Minuten verschobenen Anpfiff währt nicht lange, denn bald ist klar, selbst das schaffen wir nicht mehr. Unter bestmöglicher Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Spuren erreichen wir etwa zur Mitte der ersten Halbzeit das Stadion.
Trotz Verspätung wollen die Uniformierten noch einmal wissen, welcher Seite wir zuzuordnen sind. Statt uns wie üblich direkt am Gästeblock parken zu lassen, dürfen wir diesmal ein paar Meter weiter weg parken. Im Regen eilen wir mit einigen ebenfalls gerade eingetroffenen Hanseaten zum Gästeblock und mit der Nachricht über die rote Karte gegen die Preußen hebt sich zumindest die Laune wieder etwas. Mehr...

80-Jähriger Stadiongeburtstag in Chorzów

So wirklich erholt fühle ich mich am nächsten Morgen nicht und mein Kopf ist auch nicht begeistert vom gestrigen Ausflug in Gliwicer Kneipen. Da hilft nur ein anständiges Frühstück und das kann sich wirklich sehen lassen. Meine potentielle Mitfahrgelegenheit zum Spiel morgens in Bytom hat sich dann wieder erledigt und so bleibt noch ein bisschen mehr Zeit im Hotel.
Gegen Mittag ist dann aber die Zeit zum Abschied gekommen und diesmal hab ich eine kompetente Rezeptionsdame erwischt, denn es gibt doch eine Bushaltestelle in der Nähe. Leider stellt sich dort angekommen heraus, dass der Bus Sonntags natürlich nicht fährt und so bleibt wieder einmal nur der Fußbus. Gar nicht so einfach sich durch die Baustelle rings um den Bahnhof zu eben diesem durchzuschlagen, aber schlussendlich hab ich meinen Zug erreicht. Eine Runde Mittagsschlaf wäre jetzt wunderschön, aber so lang ist die Fahrt nach Chorzow leider nicht. Im wohl ältestens Zug Polens - zumindest vom Typ her - war es schon eine Kunst, am richtigen Bahnhof auszusteigen. Zudem hatte mich die Nachricht erreicht, dass das Spiel ausverkauft sei und somit die Option Ticket kaufen ausfiel, falls mit der Akkreditierung etwas nicht geklappt haben sollte. Mehr...

Gliwice - Das Chaos geht in die nächste Runde!

Guten Morgen Zabrze! Gut gelaunt und ausgeschlafen lasse ich am nächsten Morgen zunächst den gestrigen Abend Revue passieren. Wieder viel zu viel gefilmt und die Bilder wollen schließlich auch noch bearbeitet werden. Am Ende steh ich mit Laptop im Arm an der Rezeption, um pünktlich auszuchecken. Was die Dame sich wohl gedacht hat? In den Genuß von WLAN und Strom komme ich aber auch weiterhin in der Lobby, auch wenn das Sofa hier wirklich unbequem ist. So ist der Vormittag bald rum und nach getaner Arbeit knurrt auch langsam mein Magen. Es wird Zeit sich der Nahrungsaufnahme zu widmen und Zabrze dann in Richtung Gliwice zu verlassen.
Irgendwie kommt der Bahnhof eher in Sichtweite als eine ansprechende Lokalität und nach einem gefühlt endlosen Fußmarsch schwindet die Lust, mit Gepäck noch weiter zu suchen. Also gehts mit dem Zug eine Stadt weiter und mit dem Taxi zum Hotel. Klingt nach einem guten Plan oder? Dachte ich auch, bis mir an der Rezeption erklärt wird, dass ich im falschen Hotel der Kette bin. Wie weit es von hier bis zum richtigen Hotel ist will die gute Dame mir dann aber nicht verraten und so krieg ich eben hier ein Zimmer. Wenigstens kann ich jetzt noch 20 Minuten Hansa im Livestream verfolgen - nicht dass es eine Augenweide werden würde. Das böse Erwachen kommt aber mit dem Check, wie weit es denn jetzt von hier zum Stadion ist. Ein paar hundert Meter hätten es sein können, stattdessen sind es jetzt fast 4 Kilometer. Schöne Scheiße, jetzt muss ich mich wohl doch mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auseinandersetzen, denn von Taxifahrern hab ich erstmal genug. Mehr...

Von Chaos und Überraschungen in Zabrze

Mitten in der Nacht bimmelt der Wecker und man hat einen Nebelschleier vorm Kopf. Auswärtsspiel? Neee Moment, ich fahr ja nicht nach Kiel. Es geht nach Polen! Eine Stunde später geht es auf die Autobahn, damit mein kleiner Schwede sich eine Runde auspowern kann. Linumer Bruch ist dann der Tank leer und so steh ich nichts ahnend an der Tankstelle, als plötzlich ein bekanntes Gesicht aus dem gerade vorgefahrenen Auto steigt. Zufällig haben wir zumindest ab morgen das gleiche Ziel und somit stellt man wieder einmal fest, alleine hoppen gibts nicht.
Inzwischen hab ich auch den Parkplatz in Berlin erreicht und muss feststellen, dass meine S-Bahn heute ausfällt. Na ganz klasse... Die nächste ist aber auch noch rechtzeitig da und so trennen mich nur noch fehlende 20 Cent für ein Ticket vom erste Zwischenziel, denn der blöde Automat nimmt nur Kleingeld. Ein freundlicher junger Mann rettet mir den Morgen und so sitz ich wenig später tatsächlich in meinem Bus. Mehr...